Unsere neue Website: Designt, entwickelt und gepflegt mit KI
Wir haben diese Website optisch und inhaltlich überarbeitet – und uns dabei so weit wie möglich von KI unterstützen lassen.
Wer eine hat, weiß: Websites altern schlecht. Auch wir hatten das Gefühl, dass es mehr als 5 Jahre nach der Gründung unseres Unternehmens Zeit für einen neuen Online-Auftritt wurde.
Nicht nur, dass wir uns einen neuen Look wünschten. Wir waren auch mit der technischen Basis (ein WordPress-CMS) unzufrieden.
Die Entscheidung für KI
Nun sind die meisten in unserem Team Software-Entwickler mit Freude am Ausprobieren und Lernen (siehe dazu auch das Interview mit Bernhard zur KI in der autoscan-Softwareentwicklung). Und daher war schnell klar: Wir stellen unsere neue Website mithilfe von KI auf neue Beine.
Also designten und entwickelten wir autoscan.app mithilfe von KI-Tools. Und damit nicht genug: Die Website kommt ohne Content Management System aus!
Für alle, die es genauer wissen wollen, hier die eingesetzten (KI-)Tools:
- Claude Design, um der Website einen neuen Look auf Basis des alten Designs zu geben.
- Vercel als die Hosting-, Build- und Deployment-Plattform unserer Wahl.
- Next.js als Framework für die Website.
- Git für Source Control Management.
- OpenClaw als lokale Entwicklungsumgebung mit KI.
- Telegram für die Kommunikation mit OpenClaw, um Website-Inhalte zu pflegen.
Und wie läuft’s mit der neuen Website?
Danke der Nachfrage – gut! Die Website läuft stabil und wir gewöhnen uns an die Inhaltspflege via Telegram (nett, wenn die KI „mitdenkt“ und zum Beispiel auf einen Fehler im Text hinweist). Einer der größten Pluspunkte sind Designänderungen, die einfach, direkt und schnell ohne Extra-Unterstützung von Entwickler:innen gemacht werden können.
Was man bei einem solchen Projekt bedenken sollte
Falls sich nun jemand fragt, ob das für das eigene Website-Projekt geeignet ist: Hier ein paar Erkenntnisse aus unserem Projekt.
- Grundsätzlich kann man alles mit KI entwickeln lassen – sofern man die Spezifikation selbst gut versteht und man reviewen kann, was die KI gemacht hat. Je komplexer das Projekt, desto mehr eigenes Know-how ist notwendig. Wir hätten unsere neue Website nicht umsetzen können, wenn wir dieses nicht hätten.
- Aktuell fließt noch sehr viel Zeit und Denkleistung in die Frage, wie man die aktuellen KI-Tools nutzen und miteinander verbinden kann.
- Auch die Frage, was man im eigenen speziellen Fall tatsächlich braucht, muss gut überlegt werden. Braucht man zum Beispiel weiterhin ein Content Management System, also eine visuelle Ansicht der Seite und ihrer Inhalte für Editor:innen? Wir haben uns entschieden, ohne Content Management System zu arbeiten, da unsere Seite nicht groß und damit übersichtlich ist (und nur zwei Editor:innen damit arbeiten). Damit ersparen wir uns die Lizenzkosten für ein CMS.
- KI ist auch nicht die richtige Wahl, wenn man ein wirklich kreatives, neues Design für die Website haben möchte. Wir haben für die neue Website einfach unser bestehendes Design weiterentwickelt. Wichtig war dabei vor allem die Darstellung unserer modernen Scanner-Lösung und die Übersichtlichkeit – also keine speziellen Design-Herausforderungen, für die es immer noch den menschlichen kreativen Geist braucht!
Die Veröffentlichung der Website ist erst der Anfang
Dieses Websiteprojekt ist natürlich nicht abgeschlossen – genauso wenig wie die Entwicklung unserer Software-Produkte autoscan und autosign. Schon während dieser Artikel geschrieben wurde, waren wir am Ausprobieren von neuen KI-Tools für die Website. Wer weiß, wie die Sache in einem Jahr aussieht. Wir bleiben jedenfalls dran.
Dieser Artikel ist menschlichen Ursprungs. Claude.ai durfte Feedback geben, das großteils ignoriert wurde.



